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Sächsische Meisterschaften der Zweispänne

Steffen Horn
Detlef Landgraf

Beide Titelverteidiger wieder vorn

Bei den Sächsischen Meisterschaften der Zweispänner verteidigten sowohl Steffen Horn aus Taubenheim bei den Pferden als auch Detlef Landgraf aus Waldenburg bei den Ponys ihre Titel aus dem Vorjahr. Silber und Bronze gingen bei den Pferden an Gerd Pohlers aus Waldenburg und Stefan Feustel aus Langenbernsdorf, der auch im Vorjahr Dritter wurde. Hinter Detlef Landgraf holte sich wie 2009 Nicky Paluszek aus Panitzsch Silber. Bronze ging an Steffen Abicht aus Schildau.

 

Das abschließenden Hindernisfahren wirbelte das Feld noch einmal gehörig durcheinander. Nur Steffen Horn konnte nach seinen Sieg in der Geländefahrt auch die Spitze nach dem Hindernisfahren behaupten. Mit dem Sieg im Stechen des Hindernisfahren schob sich Carmen Göbel aus Obercarsdorf noch vom zwölften Platz in der Kombinierten Wertung auf den sechsten Platz (Vierter in der Meisterschaft) vor. Bei den Ponys lagen die ersten fünf Gespanne nach dem Gelände weniger als einen Fehler beim Hindernisfahren auseinander. Die Nerven spielten eine große Rolle mit, mit zwei Abwürfen fielen die beiden Führenden der Kombi noch auf die Plätze Drei und Vier zurück.

 

Erfreulicherweise beendeten alle 33 Gespanne aus fünf Bundesländern die Kombinierten Prüfungen in der Wertung.

 

K.- H. Lange

 

 

 

WM-Gold und Bronze für Steffen Abicht

Steffen Abicht von der Priv. Schützengilde Schildau e. V. holte mit seinen Ponys Ben und Francisco mit dem deutschen Team die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften der Pony-Fahrer in Greven-Bockholt.

 

 

 

Es war insgesamt die vierte Pony-Weltmeisterschaft in allen drei Anspannungsarten und Deutschland holte das vierte Mannschaftsgold. An allen vier Goldmedaillen war der Kaminofenmeister aus Bad Düben beteiligt.

 

In der Einzelwertung holte er nach zweimal Gold und einmal Silber dieses Mal Bronze, nur knapp geschlagen von zwei deutschen Teamkollegen. Nach Platz Zwei in der Dressur und Platz 17 im Gelände war er auf den dritten Platz der Gesamtwertung zurückgefallen. Im abschließenden Hindernisfahren sah es lange Zeit gut aus, dann fielen aber bei den Hindernissen 17 und 19 des 20 Hindernisse umfassenden Parcours die Bälle. Das reichte aber zur Behauptung des dritten Platzes und zum Ausbau der Führung in der Teamwertung vor den Niederlanden. Die beiden vor ihm liegenden Fahrer ließen nichts mehr anbrennen und behaupteten ihre Plätze. Damit stand die Bronzemedaille für Steffen Abicht fest. Die deutschen Vierspänner sicherten dann das Teamgold.

 

Insgesamt war das deutsche Team wieder die erfolgreichste Nation. Neben dem Teamgold wurde die Silbermedaille bei den Einspännern, alle drei Medaillen bei den Zweispännern und Gold und Silber bei den Vierspännern gewonnen.  

 

Karl-Heinz Lange

 

 

Deutschen Meisterschaften der Zweispänner

Bei den deutschen Meisterschaften der Zweispänner wurde Kai Pohlers vom Sächsischen RFV Waldenburg e. V. mit dem Ernst-Reker-Gedächtnispreis geehrt. Ausgeschrieben ist dieser Wanderpokal mit einer ansehnlichen Geldsumme für den stilistisch besten Fahrer. Bewertet werden dabei vom Richterkollektiv die Dressurprüfung und das Hindernisfahren sowie das Vorstellen der Pferde in der Verfassungsprüfung und während der Geländefahrt. Ein großer Erfolg für den sächsischen Landeskader!

Beim Meisterschaftsgewinn von Lokalmatador Sebastian Warneck belegten die sächsischen Fahrer gute Platzierungen im Mittelfeld: 12. (und 2.Reserve) Oliver Böhme (Grumbach), 13. Kai Fankhänel (Langenbernsdorf), 14. Kai Pohlers, 17. Mario Junghanns (Grumbach) und 19. Steffen Horn (Taubenheim) bei 30 Startern.

Im Länderpokal des Deutschen Reiter- und Fahrerverbandes wurde die sächsische Mannschaft in der Besetzung Oliver Böhme, Mario Junghanns und Kai Pohlers Dritter von sechs Mannschaften.

 

Deutschen Meisterschaften - Steffen Abicht gewinnt Silber

Bei den Deutschen Meisterschaften im Fahren der Ponys belegte Steffen Abicht von der PSGi Schildau bei den Zweispännern den zweiten Platz. Nach Platz Zwei in der Dressur wurde er Sechster im Gelände und fiel in der Gesamtwertung einen Platz zurück. Mit Platz Zwei im Hindernisfahren konnte er die Silbermedaille in der Meisterschaft sichern. Im Länderpokal wurde Sachsen in der Besetzung Steffen Abicht und Detlef Landgraf (Waldenburg, 24. der Meisterschaft) Vierter. Nach der Deutschen Meisterschaft wurde Steffen Abicht nach einem Sieg und drei zweiten Plätzen bei den WM-Sichtungen in das deutsche Team für die bevorstehen Weltmeisterschaften der Ponyfahrer in Greven-Bockholt vom 13. bis 16. August berufen. Deutschland ist in der Mannschaft mit je zwei Ein-, Zwei- und Vierspännern Titelverteidiger. Steffen Abicht tritt als amtierender Mannschaftsweltmeister und Vizeweltmeister bei den Zweispännern an.

 

Sächsischen Meisterschaften der Zweispänner

Steffen Horn

Bei den Sächsischen Meisterschaften der Zweispänner in Frohburg holte der Scharfenberger B-Kader-Fahrer Steffen Horn seine zehnte sächsische Meisterschärpe. Die ersten beiden holte er noch bei den Ponys, später folgte ein Titel bei den Pferde-Einspännern und inzwischen sieben bei den „großen“ Zweispännern. Mit 0,49 P. Vorsprung konnte er in der Meisterschaft den Waldenburger Kai Pohlers auf den zweiten Platz verweisen. Dritter wurde dieses Jahr Stefan Feustel aus Langenbernsdorf. Insgesamt starteten in der Kombinierten Prüfung für Zweispänner Kl. S 15 Gespanne, davon sieben aus Sachsen. Der Gesamtsieg ging nach Neuwarmbüchen/Hannover. Andre Stiller hatte aber mit Carlo`s Erbe und Carlo`s Cato zwei „Schwere“, zwei Ostfriesen/Alt-Oldenburger angespannt.

 

In der Kombinierten Prüfung für Pony-Zweispänner Kl. S siegte Detlef Landgraf aus Waldenburg vor Marco Freund aus Neu-Isenburg. Der zwölfjährige startete das erste Mal in der schweren Klasse. Beifahrer war sein Vater, der mehrfache Weltmeister Mr. Fahrsport Michael Freund.

 

Sächsische Meisterschaft der Einspänner

Steffen Werzner

In Langenbernsdorf kämpften 27 Fahrer mit ihren Pferden in der Kombinierten Prüfung für Einspänner Kl. M um gute Noten und schnelle Zeiten. Fast die Hälfte davon hatte die Sächsische Meisterschaft zum Ziel. Im Feld waren aber auch zwei WM-Teilnehmer von 2008 mit ihren Nachwuchspferden.

Mit zwei zweiten Plätzen in der Dressur und im Geländefahren hatte Steffen Werzner vor dem Hindernisfahren einen sicheren Vorsprung, so dass er trotz eines Abwurfes souverän Sächsischer Meister werden konnte. In der Kombi war er zwar nur 1,4 P. besser als sein Vereinskollege Dirk Hoffmann mit Elixier. Dieser ging jedoch nicht innerhalb der Meisterschaft. Der Moritzburger hatte sich für Lord Brown II entschieden. Dieses Paar wurde in der Kombi Sechster knapp hinter Kai Pohlers vom Sächsischen RFV Waldenburg, der damit in der Meisterschaft Silber sicherte. Bronze ging dann an Dirk Hofmann mit Lord Brown II.

 

Rekordbeteiligung bei den Vierspännern

In der traumhaften Kulisse des Grünfelder Parks in Waldenburg fanden vergangenes Wochenende die Sächsischen Meisterschaften der Vierspänner Pferde und Zweispänner Ponys statt. Fast 50 Gespanne aus vier Bundesländern waren der Einladung nach Waldenburg gefolgt, um in drei Kombinierten Prüfungen um Siege und gute Platzierungen zu kämpfen. Das Wetter war optimal, am Geländetag nicht zu warm und somit pferdefreundlich.  Am Sonntag dann herrlicher Sonnenschein bei der Titelvergabe.

 

Bei den Vierspännern traten zehn Gespanne an, darunter sechs (!) aus Sachsen. Steffen Scholz aus Langenbernsdorf wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann alle vier Teilprüfungen und damit klar die Meisterschaft. Mit Platz Drei in der Dressur und Platz Zwei im Gelände legte sein Vereinskollege Kai Fankhänel die Grundlagen für den Vizetitel. Nur wenige Punkte dahinter gewann mit Mario Junghanns aus Grumbach, der amtierende Meister der Zweispänner hier mit dem Vierspänner Bronze. Den vierten Patz in der Kombinierten Wertung und in der Meisterschaft holte sich Gerd Pohlers vom Gastgeber. Für die beiden Vierspännerdebütanten Kai Pohlers aus Waldenburg und Tino Seifert aus Ullersdorf blieben zwar nur die letzten beiden Plätze, beide können aber mit ihrer Premiere sehr zufrieden sein. Kai Pohlers zeigte eine sehr gute Geländerunde, war in den Hindernissen sogar schneller als sein Vater. Eine Unachtsamkeit kurz vor dem Ziel musste aber mit zehn Strafpunkten bestraft werden, die ihn zurück warfen. Tino Seifert fuhr eine fehlerfreie Hindernisrunde und wurde in der Siegerrunde Zweiter.

 

Auch bei den Zweispännern Ponys mit zehn Meisterschaftsteilnehmern gab es einen Favoritensieg. Der fünffache Weltmeister Steffen Abicht aus Löbnitz holte sich hier den Titel. Angespannt hatte er aber zwei Nachwuchspferde (6- bzw. 7-j.), die erst sein dem Jahreswechsel im Geschirr gehen. Er setzte sich in der Dressur an die Spitze des Feldes und verteidigte diese bis zum Schluss. Hinter Thomas Bär aus Wenigenauma holten sich Titelverteidiger Denny Petke aus Noßwitz Silber und  Detlef Landgraf vom Gastgeber Bronze. In der Meisterschaft belegten Nicky Paluszek aus Panitzsch, Frank Lesch aus Röhrsdorf und Jörg Richter aus Dorfchemnitz bei seiner M-Premiere die nächsten Plätze.

 

In der als Rahmenprüfung ausgeschriebenen Kombi für Zweispänner Pferde war Anett Körner vom Gastgeber der Pechvogel. Beim Hindernisfahren hätte sie als bis dahin Führende mit über zehn Strafpunkten ins Ziel kommen können. Sie schlug aber eine falsche Bahn ein und musste abgeläutet werden. Sieger wurde dadurch Oliver Böhme aus Grumbach-Wilsdruff vor Tobias Weiß aus Steckby/Anhalt und Arndt Heermann aus Greifenhain.

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Deutsche Meisterschaften in Grumbach-Wilsdruff

 

 

14.-17. August 2008

Ergebnisse

 

"Das Wetter war abartig. Man muss den Veranstalter wirklich loben. Er hat hier alles getan, was möglich war", sagte Vierspänner-Bundestrainer Ewald Meyer (Meißenheim) als Fazit der vier Turniertage in Grumbach.

 

Dauerregen am Freitag machte es notwendig, die Geländestrecke und später auch den Zeitplan mehrfach zu ändern. Die Geländeprüfungen wurden schließlich auf Sonntag verlegt, das Hindernisfahren vom Sonntag auf den Samstag vorgezogen. Trotz Dauerregen kamen aber zahlreiche Zuschauer am Samstag, die zwar das Gelände sehen wollten, aber auch beim Hindernisfahren ausharrten. Am Sonntag war es dann von oben trocken, die kräftigen Niederschläge hatten aber den Boden ganz schön durchweicht. Dass die Geländefahrt unter irregulären Bedingungen stattfand, kann aber nicht gesagt werden. Dass einige Vierspänner auf ihren Start verzichteten, wurde größtenteils mit Kopfschütteln registriert.

 

Bei den Vierspännern Pferden gab es einen Doppelerfolg für Bayern. Ludwig Weinmayr (Fischbachau) holte sich mit seinem WM-Gespann nach 2000 seinen zweiten Deutschen Meistertitel mit elf Punkten Vorsprung vor Josef-Nikolaus Zeitler (Starnberg-Landstetten). Bronze ging an Georg von Stein (Herchenrode). Der Langenbernsdorfer Steffen Scholz verfehlte als Fünfter die Bronzemedaille um 2,14 P. Sein Vereinskollege Kai Fankhänel wurde Achter. Damit wurde Sachsen Dritter im Länderpokal, den Bayern souverän gewann.

 

Bei den Vierspännern Ponys hatte der Titelverteidiger die Nase vorn. Nach 2006 und 2007 holte der dreifache Mannschaftsweltmeister Tobias Bücker (Emsdetten) seinen dritten Titel in Folge. Er verwies mit 1,88 P. Vorsprung Steffen Brauchle (Lauchheim) und mit 3,95 P. Vorsprung Abel Unmüssig (Hinterzarten) auf die Medaillenplätze. Steffen Abicht (Löbnitz) verfehlte noch knapper als Steffen Scholz das Siegertreppchen – als Fünfter fehlten 1,06 P. an Bronze und 5,0 P. an Gold! Den Länderpokal gewann Baden-Württemberg, Thüringen wurde Dritter.

 

Als Rahmenprüfungen gab es noch Kombinierte Prüfungen für Ein- bzw. Zweispänner. Bei den Einspänner gewann Steffen Werzner (Moritzburg), Klaus Seifert vom Gastgeber wurde Dritter, Mario Zahn (Langenbernsdorf) Sechster. Bei den Zweispännern war Mannschaftsweltmeister Rudolf Huber (Stuhr) nicht zu schlagen, Steffen Horn (Taubenheim) wurde Vierter.

K.-H. Lange 

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Sächsische Meisterschaft Zweispänner Pferde

Ein Millimeterentscheidung gab es bei den Sächsischen Meisterschaften der Zweispänner Pferde dieses Wochenende in Frohburg. Eine Winzigkeit von 0,05 Punkten entschied den Kampf um die Meistertrophäe zugunsten von Mario Junghanns aus Grumbach-Wilsdruff mit Evita, Felizia und Lopin. Wie im Vorjahr wurde der erst 19-j. Kai Pohlers aus Waldenburg Vizemeister. Er hatte dieses Jahr  Gitta und Elic angespannt. Umgerechnet auf die Geländezeiten hatte er 0,25 Sekunden Rückstand! Dritter wurde Titelverteidiger Steffen Horn aus Taubenheim mit Arabell, Nevada und Cavion Vity.

Die Siege in den beiden Kombinierten S-Prüfungen der Zweispänner gingen an die Teilnehmer mit der weitesten Anreise. Bei den Pferden gewann Sascha Jäger aus Biblis vor Hans-Georg Schröder aus Bütow, Daniel Stötzer aus Erfurt Schwerborn und den drei Platzierten der Landesmeisterschaft. Bei den Ponys gewann Mannschaftsweltmeister Michael Brauchle aus Schloß Kapfenburg vor Denny Petke aus Noßwitz, Steffen Abicht aus Löbnitz, Matthias Bär aus Wenigenauma und Nicky Paluszek aus Panitzsch.

Pechvogel des Turniers war Kai Fankhänel aus Langenbernsdorf. Erst kippte er mit seinem Meisterschaftsgespann im Gelände um und verfuhr sich dann auch noch. Beim zweiten Gespann verfing sich in einem Hindernis die Leinen in einem Rad, erst nach kurzer Reparatur konnte er weiter fahren. Zu guter letzt musste er noch beim Hindernisfahren ausspannen, da er ein Rad verloren hatte. Nur beim abendlichen Geschicklichkeitsparcours in drei Etappen, mit Gespann, mit Fahrrad und mit Sackhüpfen zog er souverän seine Kreise.

(Text und Fotos: Karl-Heinz Lange)

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