Qualifikations- und Sichtungsturnier in Schenkenberg
16. April 2011
Es war in diesem Jahr kein gewöhnlicher Saisonauftakt auf der Schenkenberger Alm. Die neunte Auflage des Turniers im nordsächsischen Mekka des Voltigiersports feierte nach über acht Stunden Wettkampf nicht nur ihre Sieger in elf Prüfungen sondern es wurden auch die Gruppen, die sich für den erstmals stattfindenden Kür-Wettbewerb auf der Partner Pferd qualifiziert hatten benannt: Salzmünde, Schenkenberg, Böhlitz-Ehrenberg, Waltersleben, Civitas-Zerbst und Leipzig-Knauthain. Das war an sich keine Überraschung, rief jedoch bei allen Beteiligten riesige Freude hervor. Schließlich ist das Großereignis auf der Leipziger Messe mit vier Weltcup-Finals in diesem Jahr das weltweit größte Hallenturnier überhaupt.
A-Gruppen: Die Mannschaft Böhlitz-Ehrenberg III von Trainerin und Longenführerin Jana Dorn landete mit über vier Zehnteln Vorsprung vor Liebertwolkwitz und der Vertretung des Gastgebers, RVV Schenkenberg IV, klar auf Rang eins.
Weniger deutlich ging es im Wettbewerb der M-Teams zu. Am Morgen hatte sich die thüringische Vertretung aus Waltersleben im Pflicht-Teil des Wettkampfs noch mit sage und schreibe 1,2 Zählern Abstand durchgesetzt. Im Kür-Programm am Nachmittag jedoch behielten die Knauthainer Voltigierer um Trainerin Jana Tittel die Nase vorn. Zwei Gewinner gab es auch in der höchsten Leistungskategorie, im Wettbewerb der S-Gruppen. Dort siegten die Gastgeber aus Schenkenberg in der Pflicht auf Vierbeiner Santaro vor Böhlitz-Ehrenberg, Krumke und Salzmünde. Am frühen Abend präsentierten sie ihre Kür auf Schimmel Gerold nahezu fehlerfrei und animierten die rund 500 Zuschauer zu begeistertem Applaus. Aber in der Endabrechnung erhielt der RVF Salzmünde noch ein paar Hundertstel mehr. Damit gingen der Sieg und der große Pokal des Reit- und Voltigiervereins Schenkenberg in diesem Jahr denkbar knapp nach Sachsen-Anhalt. Für die Nordsachsen kein Grund für Enttäuschung. Schließlich folgt eine Neuauflage des Duells Schenkenberg/Salzmünde bereits in zwei Wochen zur Leipziger Partner Pferd. Dann vor einer Kulisse mit 3000 Zuschauern in der Messehalle 3.
Über einen Doppelerfolg in Schenkenberg durfte sich die Mannschaft vom Schäferhof Berlin freuen, die sich sowohl im Pflicht- als auch im Kür-Wettbewerb der Junior-Teams (alle Mitglieder bis 16 Jahre alt) gegen die versammelte Konkurrenz durchsetzte. In der Pflicht lagen die Voltigierer aus dem Landesverband Berlin-Brandenburg vor Böhlitz-Ehrenberg und Schenkenberg II. In der Kür tauschten die Verfolger dann die Plätze.
Der Wettkampf der L-Gruppen (dritthöchste Leistungsklasse) war sogleich die sächsische Landesbestenermittlung in dieser Kategorie. Über diesen Titel durfte sich am Ende die Truppe Herodot Leipzig, trainiert und an der Longe vorgestellt von Katrin Visser, freuen. Die Siege bei den Einzelvoltigierern gingen an Lina Wegener aus Krumke im Nachwuchsbereich, Julia Klein von der VRG Havelland (M-Kategorie) sowie den Schenkenberger Daniel Kaiser im S-Wettbewerb. Letzter platzierte sich vor Benjamin Kley (Salzmünde) und seiner Schenkenberger Kollegin Ulrike Posselt, die beide mit sehr sauberer Ausführung und tollen Bewegungs-Kombinationen auf dem galoppierenden Pferderücken begeistert hatten und sich offensichtlich immer näher an die deutsche Spitze des Voltigiersports heranarbeiten.
Sächsische Meisterschaft 2010
Generalprobe gelungen
Eine Woche vor den deutschen Meisterschaften, die ebenfalls in Leipzig-Schlobachshof stattfinden, ermittelten am 21. und 22. August die sächsischen Voltigierer ihre neuen Meister. Somit war es für Veranstalter und Nominierte eine Generalprobe, eine durchaus gelungene.
Mit zwei Siegen in den Wertungsprüfungen konnte sich Maxi Altmann vom RVV Böhlitz-Ehrenberg mit Campus - an der Longe von Jana Dorn - vor Anne Pradel (RVV Schenkenberg) und Sabrina Klaumünzer (RV Lößnitz) den Titel bei den Einzel - Junioren sichern. Ulrike Posselt (RVV Schenkenberg), die Meisterin des Vorjahres in dieser Klasse, kam erst am zweiten Wettkampftag richtig in Schwung und wurde am Sonntag Gesamtsieger bei den Einzelvoltigierern. An ihrem 18. Geburtstag bekam sie als Geburtstagsgeschenk die Schärpe der Landesmeisterin überreicht und war überglücklich. Auf den Plätzen folgten mit den Moritzburgern Nicole Oleszak und Andreas Bäßler zwei erfolgreiche Voltigierer und Trainer, die so ihr individuelles Leistungsvermögen unter Beweis stellen konnten.
Daniel Kaiser, der die Landesmeisterschaft gern genutzt hätte, seine momentane Form zu prüfen, musste verletzungsbedingt schweren Herzens und im Hinblick auf die Starts in der nächsten Woche pausieren. Somit standen die Türen für Erik Oese (RFV Moritzburg), ebenfalls Bundeskader, offen. Leider stürzte sein Pferd in der ersten Wertungsprüfung, so dass er nicht mehr im Medaillenrang zu finden war.
Bei den Junior-Gruppen präsentierte sich das Team vom RVV Schenkenberg am Sonnabend auf Keltic Dance und am Sonntag mit Gerold an beiden Tagen optimal und verteidigte erfolgreich den Titel. Die Silbermedaille gewann Schenkenberg III vor dem Junior-Team des RVV Böhlitz Ehrenberg.
Eine kleine Überraschung lag bei der Entscheidung der Senior-Gruppen nach dem ersten Tag in der Luft. Nach der Pflicht führte der Titelverteidiger aus Schenkenberg, nach der Kür und in der Zwischenwertung die M-Gruppe des RFV Moritzburg auf Prinz an der Longe von Andres Bäßler. Aber am Sonntag präsentierte die S-Gruppe vom RVV Schenkenberg mit Gerold, longiert von Katja Wagner, nerven- und ausdrucksstark eine schwierige Kür und gewann mit Abstand die Prüfung vor DM-Teilnehmern aus Berlin und Hannover. Dadurch konnte sie den Rückstand vom Sonnabend wettmachen und den Meistertitel vor Moritzburg gewinnen. Jana Dorn konnte als Longenführerin von Campus das Team I vom RVV Böhlitz-Ehrenberg zur Bronzemedaille führen.
Mario Salisch / SP
Ergebnisse Meisterschaft Ergebnisse Samstag Ergebnisse Sonntag
Erster Schritt in Richtung Kentucky

- Nationenwertung; Foto: Putzke
Schenkenberger Voltigierer Daniel Kaiser landet beim Saisonauftakt in Österreich auf Rang zwei und empfiehlt sich für Weltreiterspiele
Beim international hochkarätig besetzten Turnier im österreichischen Stadl Paura musste sich der Pferdeakrobat vom RVV Schenkenberg nur Lokalmatador Stefan Csandl geschlagen geben. Im Nationen-Cup holte der 23-Jährige mit der deutschen Equipe sogar den Sieg. Als bester deutscher Teilnehmer der Herren-Konkurrenz empfahl sich der WM-Bronzemedaillengewinner von 2008 damit für die Weltreiterspiele, die Anfang Oktober im US-Bundesstaat Kentucky ausgetragen werden. Um dabei zu sein, muss der Delitzscher zu den besten drei Voltigierern Deutschlands zählen.
Preis der Besten Voltigieren Kurtscheid: Erste Tickets für die Weltreiterspiele in Kentucky vergeben
Kurtscheid (fn-press). Der Disziplinbeirat Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat beim Preis der Besten in Kurtscheid die ersten Tickets für die Weltmeisterschaften in Lexington/Kentucky vom 25. September bis 10. Oktober vergeben.
Bei den Teams vertritt der VV Ingelsberg die deutschen Farben und hat damit die Chance, den 2008 im tschechischen Brno gewonnenen WM-Titel zu verteidigen.
In einem spannenden Mannschaftswettkampf, bestehend aus einer Pflicht und zwei Kürdurchgängen, setzte sich die Gruppe gegen die starke Konkurrenz durch. Mit insgesamt 8,090 Punkten verwies Ingelsberg die beiden Teams aus dem Rheinland, Neuss-Grimlinghausen (7,677) mit Arkansas (Longenführerin Jessica Schmitz) und das Team Bleyer der JRG Köln (7,525) mit Weltoni RS von der Wintermühle (Alexandra Knauf), auf die Plätze zwei und drei.
Aber nicht nur das Team Ingelsberg darf sich einer Teilnahme bei den Weltreiterspielen sicher sein. Bereits vor der endgültigen Nominierung der Einzelvoltigierer im Rahmen des CVIO Aachen vom 9. bis 11. Juli legte sich der DOKR-Beirat auch auf Doppelweltmeister Kai Vorberg (Köln) fest, der in Kurtscheid den Wettkampf der Herren für sich entscheiden konnte. Mit 8,284 Punkten siegte er mit seinem Schimmelwallach Sir Bernhard RS von der Wintermühle vor dem dreifachen Vizeweltmeister Gero Meyer und Viktor Brüsewitz . Kai Vorberg hat sich im WM-Jahr wieder etwas Neues einfallen lassen und geht zur Musik "Wind of Change", einer Rockballade der Scorpions aus dem Jahr 1990, an den Start. Vorberg erinnert in seiner "Berlin-Kür" unter anderem an den Fall der Berliner Mauer.
Insgesamt vier Startplätze wurden für die finale WM-Sichtung beim CVIO Aachen vergeben. Neben Vorberg, Meyer und Brüsewitz erhielt auch der EM-Dritte 2009, Daniel Kaiser, eine Startgenehmigung. Der frischgebackene Vater musste aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start beim Preis der Besten verzichten.
Ebenfalls vier Startplätze für das Nationenpreisturnier in Aachen erhielten die Damen. Diese gingen an die drei Erstplatzierten des Preises der Besten: Simone Wiegele, Antje Hill und Sarah Kay. Über den vierten Startplatz durfte sich die achtplatzierte Kristina Boe freuen.
In Kurtscheid ging es nicht nur für die Senioren um die Championatstickets, sondern auch für die U16-Gruppen und die U18-Einzelvoltigierer. Die Junioren-Europameisterschaften finden vom 5. bis 8. August im österreichischen Stadl Paura statt. Das Juniorteam des VV Ingelsberg, das kurzfristig auf das Ersatzpferd Grand Gaudino (Silke Bartl) wechselte, konnte dennoch den Preis der Besten mit 7,287 Punkten für sich entscheiden. Platz zwei ging an das westfälische Juniorteam aus Büren. Den dritten Platz sicherte sich das Juniorteam aus Neuss-Grimlinghausen. Wer letztendlich bei der EM an den Start gehen darf, entscheidet sich nach dem internationalen Voltigierturnier in Belgien vom 28. bis 30. Mai.
Ihre EM-Tickets in der Tasche haben die drei erstplatzierten U18-Einzelvoltigierer: Thomas Brüsewitz, Jannik Heiland und Torben Jacobs.
Der Landeverband Bayern hatte noch einen weiteren Sieg zu feiern. Neben den Erfolgen der beiden Teams aus Ingelsberg gab es noch einen ersten Platz für U18-Einzelvoltigiererin Jennifer Braun. Die Plätze zwei und drei gingen an die westfälischen Einzelvoltigiererinnen und Vereinskolleginnen Lisa-Christine Freund und die erst 14-jährige Gianna Meier. Im Gegensatz zu den Herren müssen die U18-Damen noch bei einer weiteren Sichtung im Rahmen des internationalen Voltigierturniers in Krumke vom 25. bis 27. Juni antreten. An dieser Sichtung nehmen die drei Erstplatzierten sowie die Bundeskadervoltigiererinnen Jana Linicus (Eppstein) und Pauline Riedl (Neuss) teil.
Die beiden sächsischen Starter Ulrike Posselt und Erik Oese konnten in dem Starterfeld der Weltspitze gut mithalten. Erik erreichte einen 4. Platz und hat damit den Anschluss an die Spitze geschafft. Ulrike konnte beim ihren ersten Start bei einem Preis der Besten den 7. Platz belegen.
Schenkenberg: Landessichtung zur Deutschen Meisterschaft und Landesbestenermittlung L-Gruppen
Insgesamt 26 Einzelvoltigerer sowie 18 Voltigierteams aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg kämpften am letzten Aprilwochenende in den Leistungsklassen von A bis S um Siege, Platzierungen und begehrte Schleifen.
Landesbestenermittlung L-Gruppen:
Die Voltis vom RFV St. Laurentius Zerbst konnten die gelbe Schleife nach hauchdünnem Vorsprung mit nach Sachsen-Anhalt nehmen. Das Team II vom VV Böhlitz-Ehrenberg musste sich zwar knapp geschlagen geben, trägt aber nun mit Stolz den Titel Landesbeste L-Gruppe in Sachsen. Dritter in der L-Wertung und gleichzeitig mit Silber in der LBE-Wertung dekoriert wurde die Gruppe vom Gestüt am Wilisch.
Landessichtung:
Für die Jugendmeisterschaft sind zwei Startplätze zu vergeben. Ulrike Posselt, die schon im Vorjahr erfolgreich an diesem Wettkampf teilnehmen konnte, qualifizierte sich auch in diesem Jahr. Für die Belegung des zweiten Startplatzes wird es noch zwei weitere Vergleiche zwischen den Kandidaten Maxi Altmann (Böhlitz-Ehrenberg) und Sabrina Klaumünzer (Lößnitz) geben.
Zur Deutschen Meisterschaft in Leipzig werden Daniel Kaiser (Schenkenberg) und Erik Oese (Moritzburg) starten.
Zur Gruppensichtung in den Leistungsklassen Junior und S traten nur jeweils die Teams aus Schenkenberg an.
Norddeutsche Meisterschaften im Voltigieren
Am 26. und 27. September fanden die diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften der Voltigierer in Prussendorf statt. Die sächsische Mannschaft mit Teilnehmern aus 5 Vereinen ging in 6 Prüfungen an den Start.
Bei den Einzelvoltigierern mussten Jenny Höfer (Senior M, RV Lößnitz) und Nancy Engemann (Senior S, RVV Sehlis) auf fremden Pferden an den Start gehen und konnten nicht ganz ihre gewohnten Leistungen abrufen. Sie belegten einen 17. bzw. 16 Platz in ihren Leistungsklassen.
Ulrike Posselt (Junior S, RVV Schenkenberg) konnte sich mit ihrem eigenen Pferd und ihrer Mutter Beate Posselt an der Longe für das Finale der Junior-Einzelvoltigierer qualifizieren und insgesamt einen guten 5. Platz belegen.
Erik Oese (Senior S (RFV Moritzburg) startete auf seinem Nachwuchspferd MOL Mockup und konnte nach dem Finale die Silbermedaille in der Herrenwertung entgegen nehmen.
Die M*-Gruppe aus Böhlitz-Ehrenberg mit Campus und Jana Dorn an der Longe, lag nach einer starken Pflicht in Führung. Leider lief die Kür nicht Hundertprozentig rund und die Böhlitzer Gruppe musste sich mit nicht einmal 4 Hundertsteln der Gruppe aus Braunschweig (Hannover) geschlagen geben.
Die M**-Gruppe aus Moritzburg mit Prinz und Andreas Bäßler an der Longe zeigte in der Pflicht sehr viele Wackler, konnte sich aber mit einer sauberen Kür vom 5. auf den ersten Rang vorarbeiten. Die Wertnote reichte sogar zum Gewinn der Bronzemedaille in der Gesamtwertung von M- und S-Gruppen.
Die L-Gruppe aus Schenkenberg mit Galba und Nicole Oleszak an der Longe konnte leider zur Kür nicht mehr antreten, da mehrere Gruppenmitglieder ausgefallen waren.
Die Länderwertung konnte der gastgebende Landesverband Sachsen-Anhalt vor Schleswig Holstein und Weser-Ems gewinnen.
Landesmeisterschaften Junioren und Senioren
Leipzig: Auf der großzügigen Anlage des Schlobachshof fanden am 12. und 13. September erstmals neben den Landesmeisterschaften die Jugendmeisterschaften statt, bei der ebenfalls Schärpen und Medaillen vergeben wurden. Teilnehmen konnten Juniorteams und L-Gruppen mit Mitgliedern bis 16 Jahren, sowie M- und S- Einzelvoltigierer bis 18 Jahre.
Aber auch die Meisterschaft der „Senioren“ hatte nicht an Attraktivität verloren. Spannende Wettkämpfe mit höchsten Schwierigkeiten begeisterten die zahlreichen Zuschauer.
Insgesamt erstreckte sich das Starterfeld über 20 Gruppen und 43 Einzelvoltigierer aus sieben Bundesländern. Vier Gruppen und sechs Einzelvoltigierer waren in diesem Jahr schon bei Deutschen Meisterschaften dabei.
Am Rande notiert:
Das kleinste Pferd im Zirkel war der Tinker „Hardy“, ein Pony, auf dem EM-Bronzemedaillengewinner Daniel Kaiser die Meisterschärpe erturnen konnte.
Das größte Pferd hörte auf den Namen „Kleiner Onkel“ und war der 1,92 m große Schimmel der Rostocker L-Gruppe.
Die meisten Medaillen konnte Nicole Oleszak sammeln. Sie war zweimal als Longenführer sowie als Gruppen- und Einzelvoltigierer im Einsatz und erhielt so vier Medaillen.
Auch in diesem Jahr gab es keine getrennte Wertung für Damen und Herren. Obwohl sich die Moritzburger Herren Andreas Bäßler und Erik Oese gut vorbereitet hatten, mussten sie ohne Pferd reisen, denn „Calvator“ spielte nicht mit und blieb im heimatlichen Stall.
Drei Nachwuchspferde von sächsischen Vereinen kamen bei dieser Meisterschaft zum Einsatz und wurden von fünf Einzelvoltigierern getestet. Zwei von ihnen erhielten Medaillen bei der Meisterehrung.
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Deutsche Jugendmeisterschaften in München
Der letzte große Höhepunkt für unsere Kadervoltigierer ist vorüber, die Deutsche Jugendmeisterschaft auf der Olympia-Reitanlage in München.
Den Aktiven wird diese Meisterschaft lange in Erinnerung bleiben. Die weiträumige und beeindruckende Reitanlage wurde rekonstruiert und modernisiert. So auch die Olympia-Reithalle, in der die Wettkämpfe im Einzel- und Gruppenvoltigieren stattfanden.
Strahlender Sonnenschein und tolle Stimmung bildeten den entsprechenden Rahmen.
Zwei herrliche Dressuranlagen im Grünen, ein toller Rasenspringplatz im Herzen der Anlage und drei Reithallen am Rande boten ideale Bedingungen. Lediglich der Länderabend am Freitag passte nicht ins Bild, da die Gastronomie hier völlig überfordert war.
An der Jugendmeisterschaft nehmen Teams bis 16 Jahr sowie Einzelvoltigierer bis 18 Jahre teil.
Der Landesverband Sachsen hatte das Juniorteam vom RVV Schenkenberg, Ulrike Posselt und Jessica Böker nominiert.
Das sehr junge Junior-Team konnte sich nach einem 15. Platz in der Pflicht mit der Kür nur um einen Platz verbessern. Ihr Schimmel Gerold spielte dabei nicht richtig mit, so dass auch die Ausführung etwas litt.
Jessica, die auf Keltic Dance voltigierte, stürzte leider zweimal und konnte ihre Trainingsleistung nicht abrufen. Sie erreichte den 35. Platz.
Ulrike Posselt, ebenfalls auf Keltic Dance, konnte einen hervorragenden 6. Platz in der Gesamtwertung belegen. Gleichzeitig erhielt sie den Förderpreis des Voltigierzirkels als erfolgreichste Neustarterin.
Das Niveau dieser Jugendmeisterschaft, an dem auch die Medaillengewinner der Europameisterschaft teilnahmen, war sehr hoch. Um den Anschluss nicht zu verlieren, muss hart trainiert werden. Die sächsischen Kader sind dafür motiviert und freuen sich auf die Jugendmeisterschaft 2010 in Aachen.
Spannende Europameisterschaft in Schweden - Bronze für Daniel Kaiser
In einer wunderschönen Reithalle mit einer einzigartigen Architektur fanden die Wettkämpfe der Junioren, Senioren und im Doppelvoltigieren statt. Die Stimmung war super und die deutschen Voltigierer gewannen insgesamt zehn Medaillen.
Nachdem die Junioren alle Titel abräumten (drei Goldmedaillen und eine Silbermedaille) die Doppelvoltigierer Gold und Bronze zu feiern hatten, kamen am Sonntag noch vier Medaillen bei den Senioren hinzu.
Bei den Damen sicherte sich Anja Barwig die Silbermedaille.
Gleich zweimal Edelmetall gab es für die Herren. Kai Vorberg, musste den Franzosen Nicolas Andreani passieren lassen und gewann mit einer fehlerfreien Kür Silber.
Für ein Auf und Ab der Gefühle sorgte Daniel Kaiser vom RVV Schenkenberg. Nach dem ersten Umlauf schien der Medaillentraum ausgeträumt, doch im zweiten Umlauf legte er zu und konnte so seiner WM-Bronzemedaille von 2008 die EM-Bronzemedaille hinzufügen.
Besonders stark war die Konkurrenz bei den Seniorteams. So siegte die Mannschaft Österreichs die mit deutlichem Abstand. Über Platz zwei freuten sich die Schweizer, die das deutsche Team aus Ingelsberg auf den Bronzerang verwiesen. Auch mit einer verletzten Regi präsentierten die Bayern am Sonntag ihre Kür des Jahres. Die Schweizer zeigten aber in Pflicht und Kür ihre überlegene Sportlichkeit. Die Gestaltung ihrer Kür, die am Samstag fast perfekt klappte, war beeindruckend, genau so wie die thematische Umsetzung bei den Österreichern, die am Sonntag alles zeigten, was man sich nur wünschen kann.
Ergebnisse unter: www.vaulting2009.com
Video unter: www.clipmyhorse.de/mediacenter/overview/71/
Deutsche Meisterschaft in Sachsen
Dank den Helfern
Durch deren unermüdlichen Einsatz, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist die Deutsche Meisterschaft ein voller Erfolg für den Veranstalter und für Sachsen geworden. Zahlreiche Worte, Briefe und Mails zeugen von zufriedenen Teilnehmern und Zuschauern, so wie es auch 2005 in Leipzig der Fall war.
Klein-Partwitz - Bronze für Daniel Kaiser
Die DM in Klein-Partwitz wurde von den Aktiven und Zuschauern als Spitzenveranstaltung gewertet. Die Organisatoren um Frau Mietke und Herrn Große, der Verein mit vielen freiwilligen Helfern und Landestrainer Peter Wagner, hatten schon im Vorfeld alle Hände voll zu tun. Die Mühen brachten dann aber im Ergebnis gute Noten, nicht nur für den Verein, sondern für den organisierten sächsischen Sport überhaupt.
Gruppenvoltigieren
Das Team Neuss-Grimlinghausen hat die Deutsche Meisterschaft im Gruppenvoltigieren gewonnen. Ihr folgten die Mannschaften aus Köln und Ingelsberg.
Einzelvoltigieren Damen
Antje Hill konnte das interne Neusser Duell gegen ihre Mannschaftskollegin Simone Wiegele hauchdünn für sich entscheiden. Auf dem 3. Platz folgt die Ingelsbergerin Anja Barwig. Katja Putzke aus unserem Landesverband konnte sich im Mittelfeld platzieren.
Einzelvoltigieren Herren
Kai Vorberg folgten Gero Meyer auf Platz 2 sowie Daniel Kaiser vom RVV Schenkenberg auf dem 3. Platz. Erik Oese aus Moritzburg belegte den 6. Platz und ist damit ganz dicht den Top-Voltigierern auf der Spur.
Rang elf - RVV-Voltigierer können gute Trainingsleistung nicht bestätigen
Das Projekt, erneut den Sprung in den deutschen Bundeskader zu schaffen, ist damit nicht geglückt. Die Schenkenberger landeten im 25 Mannschaften umfassenden Starterfeld auf Rang elf.
Das Team hat einen Altersdurchschnitt von 16,3 Jahren und war damit eine der jüngsten Mannschaften im gesamten Feld. Da fehlt natürlich die Erfahrung und Nervenstärke. Die guten Leistungen aus dem Training konnten nicht gezeigt werden.
Internationales Turnier in Österreich
Österreichische Pferdesportzentrum Stadl Paura 21.-24. Mai 2009
Fotos: Daniel Kaiser
Das viertägige Nationenturnier, bei dem sich jedes Jahr die besten Voltigierer der Welt treffen, ist immer ein Höhepunkt auf dem Turnierkalender.
Nach dem Training am Donnerstag bekam Merkur, der etwas lustlos die Verfassungsprüfung meistern wollte, die rote Karte gezeigt und durfte dann ein stressfreies Wochenende auf der wunderschönen Pferdesportanlage verbringen. Einziger Vorteil: Daniel hatte mehr Zeit zum Fotografieren. Auch Keltic, der erstmalig in Stadl Paura war, liebte die Geländestrecke und dort vor allem das Wasserloch, in dem er sich bei dem warmen Wetter gern die Beine abkühlte. Diesmal gab es durch eine veränderte Ausschreibung zwei Prüfungen. Unser junges Team belegte einen 5. und einen 7. Platz.
Preis der Besten Voltigieren
Sachsen gewinnt zweimal Bronze, Erik Oese wird 5.
Vom 1. bis 3. Mai wurde in Elmshorn der „Preis der Besten“ im Voltigieren durchgeführt.
Die besten Voltigierer, die sich zuvor in regionalen Sichtungen qualifizieren mussten, wurden im Einzel- und Gruppenvoltigieren, im Junior- und Seniorbereich gesichtet.
Der Landesverband Sachsen (einziger ostdeutscher Landesverband) beteiligte sich mit Erik Oese vom RFV Moritzburg, Daniel Kaiser und dem Seniorteam des RVV Schenkenberg am Preis der Besten.
Das erste Aufeinandertreffen der besten Voltigierer Deutschlands zu Beginn des Sichtungsweges war geprägt durch Nervosität und Ausführungsschwächen vor allem in den Kürprogrammen, die auch in einigen Fällen zu Verletzungen bei Voltigierern führten. So musste zum Beispiel das nach der ersten Pflicht und Kür führende Senior-Team Neuss-Grimlinghausen auf eine Finalteilnahme beim Preis der Besten verletzungsbedingt verzichten. Gleiches Schicksal teilte auch das Team der RSG Rittergut Habighorst, das bedingt durch die Verletzung einer Voltigiererin in der Pflicht auf den Kürstart verzichtete. Mit einer guten Kürausführung zu Saisonbeginn konnte sich das Team Bleyer der JRG Köln den Weg zum Sieg beim Preis der Besten ebnen. Weltmeister Ingelsberg musste sich mit Platz zwei begnügen, gefolgt von dem RVV Schenkenberg auf Rang drei.
Auch die Wettbewerbe im Einzelvoltigieren waren durch einige Verletzungen bei den Voltigierern geprägt, die nicht alle Teilprüfungen beenden konnten. Gut in Form präsentierte sich Vize-Weltmeister Kai Vorberg, der von Beginn an den Ton bei den Senior-Herren angab und am Ende gewann. Überraschend auf Platz zwei landete Viktor Brüsewitz. Der Vizeeuropameister der Junioren leistete sich im gesamten Wettbewerb weniger Fehler als die meisten seiner erfahrenen Konkurrenten. Dritter wurde Daniel Kaiser auf einem schnellen Merkur. Erik Oese zeigte eine sehr gute Pflicht aber auch Nerven in der Kür und wurde Fünfter. Ein weiterer Favorit auf eine Platzierung, Marc-Phillip Götting verletzte sich am Knie (Kreuzbandriss)
Leistungsstark präsentierte sich bei den Damen Anja Barwig, die beide Wertungsprüfungen für sich entscheiden konnte. Lokalmatadorin Ines Jückstock musste sich nach einem unvorhergesehenen Abgang im Technikprogramm mit Platz drei begnügen. Corinna Knauf bezahlte ihren Sieg bei den Junior-Damen teuer indem sie sich bei der Finalkür ein Kreuzband riss.
Der Preis der Besten war zugleich Sichtungsprüfung für die Europameisterschaften Ende Juli in Schweden. Während in fast allen Disziplinen eine Longlist für den weiteren Sichtungsweg aufgestellt wurde, legte sich der Disziplinbeirat Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) bei den Junior-Teams bereits fest. Die deutschen Farben werden in Schweden durch das Juniorteam aus Ingelsberg vertreten.
Landesbestenermittlung
der L-Gruppen
Landesbeste L-Gruppe wurde Schenkenberg III, die Silbermedaille ging an die Gruppe von Böhlitz-Ehrenberg II.
Sichtungsergebnis:
Das Turnier in Schenkenberg war das letzte der drei Sichtungsveranstaltungen zur Teil-
nahme an der Deutschen Jugendmeisterschaft und Deutschen Meisterschaft
Nominiert zur Deutschen Jugendmeisterschaft wurden:
-Juniorteam Schenkenberg
-Ulrike Posselt
-Jessica Böker
Nominiert zur Deutschen Meisterschaft wurden:
-Team Schenkenberg
-Erik Oese
-Katja Putzke
(Daniel Kaiser hat bereits als A-Kader die Startgenehmigung zur DM.)
PARTNER PFERD
Voltigieren der internationalen Meisterklasse in Leipzig
Zum größten Hallenturnier gehörte auch wieder der Leistungsvergleich der weltbesten Einzelvoltigierer. Unter tosendem Beifall konnte sich Daniel Kaiser in beiden Umläufen an die Spitze des hochkarätigen Feldes setzten und die Siegerschleife entgegennehmen. Er zeigte seine beeindruckende Kür als Goethes Zauberlehrling auf Merkur, der von Gerhard Kluger longiert wurde.
Neben dem Deutschlandlied für Daniel wurde die amerikanische Hymne für Mary McCormick gespielt, die ebenfalls in beiden Umläufen gewann.
Ergebnisse Damen:
1. McCormick, USA; 2. Graf, Schweiz; 3. Jückstock, Deutschland; 4. Guillebeau, Schweiz; 5. Tovborg, Dänemark; 6. Jäiser Schweiz
Ergebnisse Herren:
1. Kaiser; 2. Meyer; 3. Vorberg, alle Deutschland; 4. Hornbecq, Frankreich; 5. Klouda, Tschechien; 6. Looser, Schweiz; 7. Schultes, Österreich; 8. Nousse, Frankreich
Fotos: Placzek
Daniel Kaiser auf Merkur
Mary McCormick auf Tjekko
Trabbi-Show zur PARTNER PFERD
Am Sonnabend erlebten die Zuschauer der Wernesgrüner Pferdenacht die internationalen Volti-Stars noch einmal.
Jedoch turnten Sie, nachdem sie einzeln aus Daniels alten Trabant gekrochen waren, nicht auf ihren Pferden, sondern auf dem Dach des Oldtimers.
Leipzig Pokal - Landesmeisterschaft
Der RFV Schlobachshof in Leipzig war am zweiten Septemberwochenende wieder ein perfekter Gastgeber
Erneut Rekordzahlen: 18 Gruppen und 46 Einzelvoltigierer, das sind Starterzahlen wie bei einer Deutschen Meisterschaft, kamen aus ganz Deutschland, Polen und Tschechien, um die Sachsen bei der Ermittlung ihrer Besten zu unterstützen.
Bis zur letzten Minute konnten hunderte Zuschauer die Spannung bei den diesjährigen Meisterschaften spüren und die Leistungen vergleichen.
Durch die Erkrankung des vorjährigen Landesmeisters Daniel Kaiser, der bei der diesjährigen WM die Bronzemedaille nach Deutschland holte, war der Ausgang im Einzelvoltigieren offen. Von vier gleichstarken Einzelvoltigierern konnten nur drei auf das „Treppchen“.
Verdient und umjubelt konnte schließlich Jeanette Dreger vom RVV Schenkenberg (Keltic Dance/Peter Wagner) die Meisterschärpe entgegen nehmen. Ihre Vereinskameradin Katja Putzke (Merkur/Gerhard Kluger), die noch am Vortag die Konkurrenz anführte, erhielt die Silbermedaille. Bronze ging an Erik Oese vom RFV Moritzburg (Calvador/Andreas Bäßler), der Nicole Oleszak (Galba/RVV Schenkenberg) auf den undankbaren vierten Platz verwies.
Auch bei den Gruppen war es spannend. Während der Meistertitel schon von Anbeginn fest in Schenkenberger Hand ist, sind die Plätze dahinter jährlich neu umkämpft. In diesem Jahr war die Gruppe aus Moritzburg durch ihre kreative Kür dem Juniorteam aus Schenkenberg überlegen und konnte die Silbermedaille mit nach Hause nehmen.
Sehr erfreulich ist, dass die Leistungen und die Teilnehmerzahlen der sächsischen Gruppen und Einzelvoltis von Jahr zu Jahr steigen.
Eine Überraschung besonderer Art hatten der tschechische Meister Lucas Klouda und der ehemalige Vizeweltmeister Gero Meyer parat. Als sie von Daniels Ausfall hörten, trafen sie sich spontan und übten nachts am Holzpferd Daniels Küren von 2007 und 2008 in Originalkostümen. Etwas übermüdet aber voller Freude zeigten sie einem begeisterten Publikum, dass Voltigieren gelebte Kameradschaft ist und schafften es, dank ihres Könnens, Daniels Küren in vereinfachter Form und in längerer Zeit im Wettkampfzirkel zu präsentieren. Vor Rührung floss da so manche Träne.
Es war rundum eine schöne Meisterschaft mit zufriedenem Publikum und glücklichen Voltigierern.
Deutsche Jugendmeisterschaft Voltigieren
Schenkenberger Juniorteam landet bei DM in Hohenhameln über den Erwartungen
Das Quartier der Schenkenberger Voltigierer bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft war die Realschule des niedersächischen 10.000-Einwohner-Örtchens Hohenhameln. Die Nächte verbrachten die jungen Athleten in Klassenzimmer 35. Hier paukt für gewöhnlich die Jahrgangsstufe sieben. Zarte 13 Lenze im Durchschnitt haben sowohl jene Schüler, als auch das sechsköpfige Juniorteam der Schenkenberger. Die sächsischen Vertreter der nationalen Pferdemeisterschaft stellten damit das jüngste Team der gesamten Konkurrenz. 21 Teams aus 17 Landesverbänden waren an den Start gegangen.
Der Wettkampf sei gut organisiert gewesen, lobt Co-Trainerin Jeanette Dreger die Turnierleitung. Auch auf ihre Schützlinge war die 25-Jährige sichtlich stolz.
„Ohne große Erwartungen sind wir hier angereist“, erklärte Landestrainer Peter Wagner. Die Veranstaltung war die erste reine Jugendmeisterschaft in der Geschichte des Voltigiersports, denn in dieser Saison fanden zwei nationale Titelkämpfe statt. Nach der Seniormeisterschaft im hessischen Alsfeld im Juli (wir berichteten von den sächsischen Erfolgen), zeigten nun also die Voltis bis 16 Jahre, was sie in Sachen Pferdeakrobatik drauf haben. Keiner wusste, wo die Schenkenberger standen. „Ein Mittelfeldplatz sollte es schon sein“, erhoffte sich der Landestrainer im Vorfeld. Am Sonntagnachmittag stand fest: seine Voltigierer übertrafen die Vorgaben. Bereits nach der Pflicht lag das sächsische Team, angetreten auf ihrem Pferd Gerold, auf Platz zehn. Am zweiten Wettkampftag zeigte die Mannschaft ein wenig Nerven, als sie im letzten Block der Kür ein wenig wackelte. Dennoch kämpften sich die sechs Voltigierer um Trainerin Katja Wagner auf den neunten Platz vor. Der letzte Kürumlauf war dann das Highlight für die Schenkenberger. Ohne Fehler erturnte sich die Mannschaft eine Wertnote von 8,0. Saisonbestleistung! In der Gesamtwertung ergab das einen achten Platz und im Kürumlauf sogar den sechsten Rang und eine Platzierungsschleife. Die jungen Athleten fielen sich überglücklich in die Arme. „Sehr, sehr zufrieden“, zeigte sich Jeanette Dreger vor der Siegerehrung. Stolz war sie vor allem auf Jessica Böker. Die erst 14-Jährige übernimmt in der Kürchoreografie die tragende Rolle. In den vergangenen Jahren war sie es, die im „dritten Stock“ auf ihren Mannschaftskollegen akrobatische Übungen präsentierte. Nun war es an ihr, die so genannten Obermänner „durch die Luft zu wedeln“.
„Wir waren am Höhepunkt unserer Leistung. Mehr war momentan nicht drin.“, schätze Jeanette Dreger die Leistung der extrem jungen Mannschaft ein. Nach der Landesmeisterschaft am 13./14. September in Leipzig stünde dann das harte Training der Saisonpause an. Vielleicht geht es dann in den nächsten Jahren ja sogar noch weiter nach vorn.
Deutscher Juniormeister wurde Europameister Ham vor Ingelsberg und Leonberg.
Daniel Kaiser (Text und Fotos)
Weltmeisterschaft in Brno
Livebericht aus Brno:
Am Donnerstag bestritt Daniel die Pflicht und belegte den 5. Platz.
Die Kür war am Freitag an der Reihe. Daniel zeigte seine bisher beste Leistung und konnte Platz 3 der Gesamtwertung, hinter dem Weltmeister Kay Vorberg erreichen. Petr Eim aus der Tschechischen Republik liegt zur Zeit auf Platz 1. Am Sonntag sind noch zwei Wettkämpfe zu absolvieren, das Technikprogramm und die 2. Kür.
Die Leistungen der Herren sind großartig und es sind spannende Prüfungen zu erwarten.
Sonntagvormittag: Nach dem Technikprogramm liegt Daniel immer noch auf Platz 3.
Sonntagnachmittag: Die Messehalle in Brno droht einzustürzen. Daniel turnt die beste Kür des Tages und kann aus den Händen der FEI-Sekretärin die Bronzemedaliie empfangen. Weltmeister wuder Petr Eim. Kay Vorberg, Weltmeister des vergangen Jahres belegte den zweiten Platz.
Start- und Ergebnislisten von der WM kann man sich unter www.vaulting2008.com herunterladen.
Deutsche Senior-Meisterschaft in Alsfeld
Aus drei Einzelvoltigierern und einem Senior-Team bestand die Mannschaft der Sachsen, die sich in der Hessenhalle in Alsfeld vom 11. bis zum 13. Juli an der Deutschen Meisterschaft beteiligten.
Unsere „Senioren“ waren: Katja Putzke, Daniel Kaiser (beide vom RVV Schenkenberg) und Erik Oese vom RFV Moritzburg sowie die Schenkenberger Gruppe. Drei Wertungsprüfungen waren jeweils zu absolvieren. DM-Neuling Katja verfehlte nach einem gelungenen Auftakt in der ersten Prüfung um einen Platz die Platzierung. Erik zeigte sich wie beim CVI in Krumke souverän und mit sauberer Ausführung. Er wurde sechster in der Gesamtwertung. Publikumsliebling Daniel Kaiser brachte als „Zauberlehrling“ die Stadthalle zum beben. Allerdings konnte er Weltmeister Kai Vorberg nicht verhexen und wurde deutscher Vizemeister. Drei Wochen später treffen die beiden Spitzenvoltigierer bei der WM erneut zusammen. Die Gruppe aus Schenkenberg, erkämpfte sich mit der Kür, die die Geschichte des „Zorro“ erzählt, die Bronzemedaille.
Fast 6.000 Zuschauer verfolgten in der Hessenhalle die Wettkämpfe und unter www.ClipMyHorse.org sahen 25.000 Besucher die Deutschen Meisterschaften live im Internet. Dort kann man auch später noch alle Prüfungen sowie Siegerehrungen erleben.
Alle Ergebnisse im Internet unter www.dvm-alsfeld2008.de















































