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Der Vorverkauf hat am 21. Januar 2010 begonnen.

 

 

 

Sächsische Landesmeisterschaften Dressur und Springen

Burgstädt 2. bis 4. Juli 2010

Sächsische Meisterschaft Dressur

Eine spannende Entscheidung um den Titel entbrannte bei den Damen. Den besten Start erwischte Sarah Untenzu (RG Grünberghof). Im Sattel der ihr zur Verfügung gestellten Erfolgsstute Rosaly lag sie nach den ersten beiden Prüfungen auf Titelkurs. In der letzten Teilprüfung konnte dann aber Aline Hilbrig vom RFV Moritzburg mit Ustan richtig auftrumpfen. Die 24-jährige Studentin verdrängte mit einer sehr guten Leistung in der Dressur S** - Intermediaire I - S. Untenzu von der Spitze und wurde verdient sächsische Meisterin. Den dritten Platz konnte Katja Maria Trommer (RFV Seifersdorf) mit Raudi erringen.

Bei den Herren schaffte es Reinmar Tempel vom RFV Moritzburg im Sattel von Sir Primeur mit beeindruckenden Leistungen in allen drei Prüfungen aus dem Vizetitel des letzten Jahres nun den Meistertitel zu machen. Enrico Schöbel (RFV Moritzburg) hatte in diesem Jahr Dream Rubin unter dem Sattel. Den zweiten Platz nach der ersten Teilprüfung behauptete er auch am Ende und konnte den Vize-Titel erringen. Dritter wurde Marco Tonn mit Liberty K. Er führte nach Prüfung eins die Wertung an, konnte diese Position aber in Verlauf der Meisterschaft nicht halten
Mario Salisch
 

 

Sächsische Meisterschaft Springen

Michael Kölz und seine Freundin Ellen Pieper ließen in Burgstädt der Konkurrenz keine Chance! Mit drei tadellosen Prüfungen auf Tamira behauptete Micha Kölz seinen Anspruch auf den Titel und Ellen Pieper konnte im Finale mit zwei sauberen Umläufen auf Landfee Z Jessica Zobjack / Dresden-Bühlau mit Laser noch auf den Vizemeistertitel verdrängen. Michelle Müller aus Börln sicherte sich mit Captain Jack und drei konstant guten Runden den Bronzeplatz. Bei den Herren waren einige dicht dran vorn mit reinzureiten. Die letzte S** Prüfung, die in zwei Umläufen ausgeritten wurde fragte nicht nur Vermögen und Können ab sondern bei glühenden Temperaturen auch die Kondition und Konstitution von Reiter und vor allem den Pferden. Sensationell sprang Hofgut Beutig's Mercedes unter Jens Junghänel und so sicherte er sich den Vizetitel vor Philipp Schober mit Lichtblick aus Moritzburg.
Brit Placzek

Foto: Mario Salisch
Aline Hilbrig (RFV Moritzburg e. V.) mit Ustan
Foto: Mario Salisch
Reinmar Tempel (RFV Moritzburg e. V.) mit Sir Primeur
Foto: Brit Placzek
Ellen Pieper (PSV Leisnig e.V.) mit Landfee Z
Foto: Brit Placzek
Michaeö Kölz (PSV Leisnig e. V.) mit Tamiea

 

 

 

WM-Gold und Bronze für Steffen Abicht

Steffen Abicht von der Priv. Schützengilde Schildau e. V. holte mit seinen Ponys Ben und Francisco mit dem deutschen Team die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften der Pony-Fahrer in Greven-Bockholt.

 

 

 

Es war insgesamt die vierte Pony-Weltmeisterschaft in allen drei Anspannungsarten und Deutschland holte das vierte Mannschaftsgold. An allen vier Goldmedaillen war der Kaminofenmeister aus Bad Düben beteiligt.

 

In der Einzelwertung holte er nach zweimal Gold und einmal Silber dieses Mal Bronze, nur knapp geschlagen von zwei deutschen Teamkollegen. Nach Platz Zwei in der Dressur und Platz 17 im Gelände war er auf den dritten Platz der Gesamtwertung zurückgefallen. Im abschließenden Hindernisfahren sah es lange Zeit gut aus, dann fielen aber bei den Hindernissen 17 und 19 des 20 Hindernisse umfassenden Parcours die Bälle. Das reichte aber zur Behauptung des dritten Platzes und zum Ausbau der Führung in der Teamwertung vor den Niederlanden. Die beiden vor ihm liegenden Fahrer ließen nichts mehr anbrennen und behaupteten ihre Plätze. Damit stand die Bronzemedaille für Steffen Abicht fest. Die deutschen Vierspänner sicherten dann das Teamgold.

 

Insgesamt war das deutsche Team wieder die erfolgreichste Nation. Neben dem Teamgold wurde die Silbermedaille bei den Einspännern, alle drei Medaillen bei den Zweispännern und Gold und Silber bei den Vierspännern gewonnen.  

 

Karl-Heinz Lange

 

 

Spannende Europameisterschaft in Schweden - Bronze für Daniel Kaiser

Foto: Daniel Kaiser

In einer wunderschönen Reithalle mit einer einzigartigen Architektur fanden die Wettkämpfe der Junioren, Senioren und im Doppelvoltigieren statt. Die Stimmung war super und die deutschen Voltigierer gewannen insgesamt zehn Medaillen.

Nachdem die Junioren alle Titel abräumten (drei Goldmedaillen und eine Silbermedaille) die Doppelvoltigierer Gold und Bronze zu feiern hatten, kamen am Sonntag noch vier Medaillen bei den Senioren hinzu.

Bei den Damen sicherte sich Anja Barwig die Silbermedaille.

Gleich zweimal Edelmetall gab es für die Herren. Kai Vorberg, musste den Franzosen Nicolas Andreani passieren lassen und gewann mit einer fehlerfreien Kür Silber. 

Für ein Auf und Ab der Gefühle sorgte Daniel Kaiser vom RVV Schenkenberg. Nach dem ersten Umlauf schien der Medaillentraum ausgeträumt, doch im zweiten Umlauf legte er zu und konnte so seiner WM-Bronzemedaille von 2008 die EM-Bronzemedaille hinzufügen.

Besonders stark war die Konkurrenz bei den Seniorteams. So siegte die Mannschaft Österreichs die mit deutlichem Abstand. Über Platz zwei freuten sich die Schweizer, die das deutsche Team aus Ingelsberg auf den Bronzerang verwiesen. Auch mit einer verletzten Regi präsentierten die Bayern am Sonntag ihre Kür des Jahres. Die Schweizer zeigten aber in Pflicht und Kür ihre überlegene Sportlichkeit. Die Gestaltung ihrer Kür, die am Samstag fast perfekt klappte, war beeindruckend, genau so wie die thematische Umsetzung bei den Österreichern, die am Sonntag alles zeigten, was man sich nur wünschen kann.

Ergebnisse unter: www.vaulting2009.com

Video unter: www.clipmyhorse.de/mediacenter/overview/71/

 

 

 

Steffen Zeibig Deutscher Meister bei der Dressur für Reiter mit Handycup

Steffen Zeibig holte sich am Wochenende in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften für Reiter mit Behinderung in seinem Behinderungsgrad zu ersten Mal den Titel des Deutschen Meisters. Mehrmals wurde er bereits Vizemeister und Bronzemedaillengewinner, aber dieses Mal war die Freude groß, als er als Meister aufgerufen wurde.

Mehr in der Fachzeitschrift „Pferde in Sachsen und Thüringen“, Heft 7/2009.

 

 

Michael Kölz Neunter bei Deutscher Meisterschaft

Erst wollte ihn gar keiner haben in Balve zur Deutschen Meisterschaft der Springreiter, lange stand sein Start auf der Kippe. Michael Kölz hat mit Lewinski vom Sächsischen Landgestüt Moritzburg alle Skeptiker überzeugt. Platz Neun in der Deutschen Meisterschaft mit gerade mal 8,5 Fehlern nach vier anstrengenden Runden mit Hindernissen bis 1,55 m auf S**** - Niveaus. Im Finalspringen fiel im ersten Umlauf am letztem Sprung eine Stange, in der zweiten Runde blieb er sogar fehlerfrei. Jetzt ist Michael Kölz sogar ein Anwärter auf einen Startplatz beim CHIO Aachen!

Aber auch in den Prüfungen des CSI*** ritt Michael Kölz erfolgreich: Mit Lord platzierte er sich zweimal in der Großen Tour (1,50 m) und erhielt in einem Springen Weltranglistenpunkte. Den mit 50000 Euro dotierten Großen Preis, zugleich Qualifikation für die Europameisterschaft 2009 und den Weltreiterspielen 2010 beendete er mit Lord mit nur einem Abwurf. Im Abschlussspringen der kleinen Tour belegte er mit Miss Quality den dritten Platz, nur 0,34 s fehlten an der Siegerschleife. Mit Lexus gewann er ein Springen (1,35 m) in der Youngster Tour der 7-j. und wurde im Finale bei 1,40 m guter Fünfter.  

Karl-Heinz Lange 

 

 

Steffen Abicht auf dem Weg zur WM

Von: Karl-Heinz Lange

 

Nach der zweiten WM-Sichtung gehört der „Neu“-Schildauer Steffen Abicht zu einem heißen Anwärter auf ein WM-Ticket. Hatte er in Emsdetten beim CAI und der ersten Sichtung den zweiten Platz belegt, so setzte er bei der zweiten Sichtung in Biblis noch eins drauf und siegte im Feld der 28 Pony-Zweispänner.

Mit zwei Gespannen am Start belegte er in der Dressur die Plätze Zwei und Sechs. Im Gelände übernahm er mit Platz vier die Führung und gab diese trotz zweier Abwürfe im Hindernisfahren nicht wieder ab.

Für die anderen sächsischen Teilnehmer lief es weniger gut, einzig Detlef Landgraf aus Waldenburg holte beim Hindernisfahren als Dritter eine Platzierung.

 

 

PARTNER PFERD 2009

Kadersportler einmal anders

Fotos: Placzek        zum Film

 

 

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